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Fasten – Es kommt dar auf an, was hinten rauskommt
Ich habe gefastet. Nicht so sehr um abzunehmen, als vielmehr um mal wieder meine übelsten Ernährungsgewohnheiten zu unterbrechen, ein Neustart für den Verdauungskanal, ein Reset für meine Fast-Food-vergrätzten Darmzotten. Am meisten aber interessierte mich: Was passiert dabei mental? Denn beim Fasten stellt das Hirn seinen Stoffwechsel auf eine andere Basis, und das soll einer seits den Hunger stillen, aber dank des Botenstoffs Serotonin andererseits für Hochgefühle, Glückseligkeit, ja sogar zur erlebten Einheit mit dem Universum führen. Die rituelle Vorbereitung beim Fasten ähnelt der vor einer größeren Bauchoperation. Dafür hätte ich gerne zwischenzeitlich eine Krankenschwester dabeigehabt. Aber es musste auch so gehen, mit Glaubersalz. Ein orales Abführmittel, das die Passage der verbliebenen Nahrung erleichtern soll. Mein weiser Körper dachte dar über anders, merkte, dass er hier wertvolle Nahrungsbestandteile leichtfertig wieder hergeben sollte, die er schon mühevoll bearbeitet hatte, und entschied: Da trenne ich mich doch lieber wieder vom Glaubersalz. ... weiter geht's im Buch! |
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